Wir gratulieren dem GREEN GIRL 2012: Kristina Steiner

17 September 2012 von Kärnten voller Energie 462 Kommentare »

Seit ein paar Tagen steht es nun fest – das GREEN GIRL 2012 wurde durch das Online-Voting entschieden und den ehrenvollen Titel darf nun Kristina Steiner tragen. Sie absolvierte im Sommer bei der Firma FUNDERMAX ein grünes Praktikum und hat durch ihre tollen Blogbeiträge und dem atemberaubenden Voting-Ergebnis gewonnen.

Wir gratulieren nochmal recht herzlich und freuen uns schon, dir bald den Preis übergeben zu dürfen!

 

 

 

 

 

 

 

Ist Energie zu billig oder zu teuer?

9 September 2012 von Lisa Jamnig 12 Kommentare »

Letztens hatte ich mit meinem Chef ein sehr interessantes Gespräch über den Preis von Energie und ob der zu hoch oder zu niedrig sei.
Ich hatte ja schon öfter auf der Uni und in diversen Diskussionen gehört, dass Energie eigentlich viel viel teurer sein müsste, um die ganzen Nebeneffekte (in der Fachsprache als Externalitäten bekannt), die etwa die Nutzung von fossilen Energieträgern zur Energiegewinnung hat, zu kompensieren. Und trotzdem kriegt man normalerweise einen Schock wenn man am Ende des Jahres die Stromrechnung zu Gesicht bekommt!

Hier aber zwei kleine Rechenbeispiele um dieses Dilemma besser zu veranschaulichen:

Erstes Beispiel:
Von Klagenfurt nach Bleiburg sind es etwa 50km.
Ich fahre mit dem Auto etwa 45Minuten.
Würde ich zu Fuß gehen würde das mit einem Flotten Tempo von 5km/h (normale Schrittgeschwindigkeit liegt irgendwo zwischen 3 und 5 km/h) 10 Stunden dauern.
Ich habe mit Kollektivvertrag einen Stundenlohn von etwa 7,5€. Wenn ich also statt 10 Stunden zu Fuß nach Bleiburg zur arbeit zu wandern 10 Stunden arbeiten würde (gut gut normalerweise sind es nur 8h die ich pro Tag arbeite aber es geht hier nur darum die Opportunitätskosten (Geld das mir durch eine Handlung, hier zu Fuß gehen, entgangen ist) zu berechnen).
Ich würde also 75€ verdienen in der Zeit in der ich nach bleiburg wandere. Ok sagen wir 67,5 wenn wir 1h Fahr und Ankunftszeit wegrechnen, die ich sowieso auch mit Auto hab.
Unser Auto verbaucht ca 7l/100km wenn man schön untertourig fährt. Für 50km brauche ich also 3,5l diesel. Wenn man einen Preis von 1,5€/l annimmt (jaja fürchterlich teuer kann mich noch erinnern wo am beginn meiner Autofahrerkarriere der Spritpreis unter 1€ lag und das ist noch nicht sonderlich lange her) dann kostet mich die Reise nach Bleiburg 5,25€.
Immer noch so teuer im vergleich zu 10h Fußmarsch? Wenn man bedenkt, dass ein Cafe heute schon je nach Art zwischen 2 und 3€ kostet ist das ein Cafe und ein Stück Kuchen irgendwo, oder ein Bier und ein Mineralwasser. Ist Sprit also wirklich so teuer?

Zweites Beispiel:
Nehmen wir dir jährliche Stromrechnung einer Familie beträgt 1000€ (was schon sehr hoch ist also sagen wir eine große Famile mit einem großem Altbau der viel Energie frisst)
1000€ Stromrechnung – ein Horror, das ist ein schöner Urlaub oder sonstwas tolles…
Rechnen wir diesen Preis aber nun auf den Tag auf (also durch 365) ergibt das 2,74€. Und jetzt überlegen wir uns einmal was man mit diesem kleinen Betrag alles betreiben kann. Den Kühlschrank, Herd, Backofen, Computer, Mikrowelle, Licht, Fernseher, Radio, Handy und was weis ich noch alles. Nochmal zum Vergleich: Ein Cappucino kostet in unserem kleinen Cafe 2,60 also fast so viel wie unsere tägliche Stromrechnung (für ein riesiges Haus, das die meisten Menschen aber nicht haben).
Ist die Stromrechnung also immer noch so schrecklich hoch?

Nach diesen beiden Beispielen jetzt die Gretchenfrage: Ist der Preis den wir für Energie zahlen adäquat wenn man ihn mit dem Preis von anderen Gütern vergleicht? Ist es immer noch eine ungeheuerliche Forderung von weltfremden Ökos zu sagen dass Energie eigentlich teurer sein müsste? Und wäre es wirklich so schlimm wenn wir mehr von unserem Budget für etwas aufwenden was uns so viele Vorteile bringt?

Einfach zum Nachdenken ;)

Woche 9: die letzte

5 September 2012 von anna.paar 7 Kommentare »

Heute war mein letzter Arbeitstag bei energie:bewusst Kärnten. Knapp neun Wochen war ich jetzt Teil des Teams und habe mich in dieser Zeit gut eingelebt. Das tägliche Aufstehen, das Pendeln von Villach nach Klagenfurt und retour und die Zeit im Büro sind schon zur Routine geworden.

Ich habe in diesem Sommer einiges dazugelernt, wie ich auch schon öfters in meinen Blogartikeln beschrieben habe. Zurückblickend ist von den ganzen Recherchearbeiten nämlich wirklich viel Nützliches hängen geblieben, das ich hoffentlich auch im Alltag anwenden kann.

Ich möchte mich an dieser Stelle beim gesamten Team von energie:bewusst Kärnten bedanken! Sie haben mich alle sehr nett aufgenommen und deshalb habe ich mich in meiner Arbeitsumgebung auch richtig wohl gefühlt.

Alles in allem kann ich auf interessante und abwechslungsreiche neun Wochen zurückblicken.
Und jetzt freue ich mich schon auf meine Ferien ;)